DER ZWEITE MORD: DIE STORY


Japanische Vendetta in der Domstadt

Ein bekannter Kölner Anwalt wird mit einem Samuraischwert getötet. Auf seinem Handgelenk hinterlässt der Mörder ein Schriftzeichen. Kriminalhauptkommissar Hans Brokat von der Kölner Kripo steht vor einem Rätsel. Die Ermittlungen führen ihn und sein Team auf die Spur eines jungen Kampfsportfanatikers, dessen Freundin ein Verhältnis mit dem Anwalt hatte. Obwohl sich der Verdacht erhärtet, zweifelt Brokat daran, den wahren Täter verhaftet zu haben.

Während der eifersüchtige Kampfsportler in U-Haft sitzt, wird ein Kölner Schauspieler und beliebter TV-Serienheld auf die gleiche Weise ermordet. Als es Brokat gelingt, das Mal mit Hilfe eines Kalligrafie-Experten als das japanische Schriftzeichen für „Gerechtigkeit“ zu identifizieren, kommt er zu der Überzeugung, dass die Vorgehensweise des Mörders einen tieferen Hintergrund hat. Er beginnt im Leben der beiden Opfer nach offensichtlichen Ungerechtigkeiten zu suchen. Schnell stellt sich heraus, dass es im engeren Umfeld der Toten erstaunlich viele Affinitäten zur asiatischen Kultur gibt und fast jeder ein Motiv hatte, sich an dem Anwalt oder dem Schauspieler zu rächen. Als kurz darauf eine junge Frau mit einem Samuraischwert enthauptet wird, überschlagen sich die Ereignisse in der Domstadt. Leseprobe