DER ERSTE MORD: DIE STORY


"Vogelfrei" - ein spannender Köln-Krimi um Liebe, Verrat und grenzenlose Rache

Blut gegen Blut: der ewige Kampf ums Überleben in der sardischen Hirtengesellschaft (Foto: Ulf Kartte).
Blut gegen Blut: der ewige Kampf ums Überleben in der sardischen Hirtengesellschaft (Foto: Ulf Kartte).

Ein kleines Dorf im Herzen Sardiniens. Zwei Freunde, fast wie Brüder, beide gefangen in ihrem Schicksal: Der eine, Andrea Ferru, als auserwähltes nächstes Opfer einer schon jahrzehntelang andauernden Blutrache zwischen zwei verfeindeten Familien. Der andere, Michele Sareddu, als „bandito“, als Entführer, der auf der schwarzen Liste der Mafia steht, weil er versucht hat, diese um erpresstes Lösegeld zu betrügen. Ihre Flucht führt sie nach Köln, wo Andrea hofft, mit Hilfe seines in Deutschland lebenden Onkels Carlo unterschlüpfen zu können. Doch der Plan wird verraten, und sie werden verfolgt.

Auf ihrer Flucht kommen die beiden jungen Sarden nach Köln (Foto: Ulf Kartte).
Auf ihrer Flucht kommen die beiden jungen Sarden nach Köln (Foto: Ulf Kartte).

Hauptkommissar Hans Brokat von der Kölner Kripo steht vor einem schweren Fall: Am Rande eines Parks werden zwei junge Italiener tot aufgefunden. Anfangs deuten alle Spuren auf einen Bandenmord unter Mafiosi hin: das Adressbuch von Michele Sareddu mit den Kontaktdaten zweier Mafiakiller darin, die Ermittlungen der italienischen Behörden, die ihn wegen Entführungen reicher Ausländer im Auftrag der Mafia verdächtigen wie auch ein mysteriöser Eintrag in seinem Adressbuch: Unter dem Kürzel „M.“ ist am Todestag der beiden jungen Sarden ein Termin eingetragen. Wer ist der mysteriöse „M.“? Ein unbekannter Freund und Helfer, der sie verstecken wollte? Ein Kontaktmann der Mafia, der sie in eine Falle locken sollte? Und welche Rolle spielt Maria Ferru, die schöne ältere Schwester des ermordeten Andrea? Leseprobe